OKX Europe hat während einer Veranstaltung in Malta angekündigt, die MiFID II-Lizenz erhalten zu haben, die es dem Krypto-Exchange ermöglichen wird, Derivateprodukte für institutionelle Kunden in Europa anzubieten.
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OKX Europe und die MiFID II-Lizenz zur Bereitstellung von Derivaten für institutionelle Kunden
OKX Europe hat angekündigt, die neue MiFID II-Lizenz erhalten zu haben, die es dem Krypto-Exchange ermöglichen wird, Derivateprodukte für institutionelle Kunden in Europa anzubieten.
„Die Derivate auf dem Tisch. Wir sind stolz darauf, bekannt zu geben, dass wir eine MiFID II-Lizenz in Europa erworben haben. Nach Erhalt der behördlichen Genehmigung wird unsere lizenzierte und lokalisierte MiCA-Börse Derivate für institutionelle Kunden in der gesamten EU anbieten.“
Während der exklusiven Veranstaltung auf der Manoel-Insel in Malta hat OKX Europe seine strategische Übernahme einer Entität mit einer Lizenz gemäß der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II) angekündigt.
Diese Einheit sollte im Laufe des Jahres operativ werden, basierend auf der Genehmigung der MFSA.
Falls dies der Fall ist, kann die Krypto-Börse derivaten Produkte und regulierte Dienstleistungen ihren institutionellen Kunden in allen EU-Staaten anbieten.
OKX Europe wird bald Derivateprodukte für institutionelle EU-Kunden anbieten
Während man auf regulatorische Bestätigungen wartet, kommentierte Erald Ghoos, CEO von OKX Europe, wie folgt:
„Der Erhalt einer MiFID II-Lizenz stellt einen wichtigen Meilenstein in unserer Mission dar, digitale Vermögenswerte mit den traditionellen Finanzmärkten zu integrieren. Diese Genehmigung stärkt unsere Position in Europa und unterstreicht unser Engagement für regulatorische Konformität, Sicherheit und Innovation. Mit dieser Lizenz können wir Dienstleistungen auf institutionellem Niveau anbieten, mit erstklassigen Finanzinstitutionen zusammenarbeiten und regulierte Investitionslösungen anbieten, die den Zugang zu den Märkten verbessern und den Investoren auf dem gesamten Kontinent mehr Funktionalitäten bieten.“
Im letzten Monat OKX hatte angekündigt, zu den ersten Krypto-Betreibern zu gehören, die die MiCA-Lizenz (Markets in Crypto-Assets) und die Passporting-Rechte erhalten haben.
Ab diesem Zeitpunkt kann OKX ohne separate Lizenzen in jedem EU-Mitgliedsland operieren, was den Zugang zu Krypto-Dienstleistungen für Millionen von Nutzern vereinfacht.
Die Krypto-Börse hätte als ihr europäisches Hub genau die Gerichtsbarkeit von Malta gewählt, von wo aus sie im Einklang mit den MiCA-Vorschriften operiert.
Der Fall von Aux Cayes FinTech in den USA
Beim Wechsel in die USA sind kürzlich neuere Updates zum Fall Aux Cayes FinTech Co. Ltd, der Tochtergesellschaft von OKX, aufgetaucht, die eine Untersuchung mit einer Vereinbarung mit dem US-Justizministerium (DOJ) abgeschlossen hätte.
In der Praxis scheint es, dass angebliche Lücken in den Konformitätsprotokollen im Spiel waren, die es einer begrenzten Anzahl von US-Nutzern ermöglicht hätten, auf OKX zu operieren.
Der Gesamtbetrag der von diesen Kunden generierten Einnahmen beläuft sich auf etwa 421 Millionen Dollar, wobei ein Großteil von institutionellen Kunden stammt.
Um die Angelegenheit zu klären, hat Aux Cayes FinTech zugestimmt, eine Strafe von 84 Millionen Dollar zu zahlen und auf die während des Untersuchungszeitraums von US-Kunden erzielten Gewinne zu verzichten.

