StartBlockchainRegolamentazioneBanken warnen, dass Stablecoin-Prämien im CLARITY-Gesetz weiterhin das Risiko eines Einlagenabflusses bergen

Banken warnen, dass Stablecoin-Prämien im CLARITY-Gesetz weiterhin das Risiko eines Einlagenabflusses bergen

US-Bankengruppen sagen, dass die jüngste Formulierung zu Stablecoin-Prämien im CLARITY Act die Banken weiterhin einem Risiko von Einlagenabflüssen aussetzt. Sie argumentieren, dass der überarbeitete Entwurf die Bilanzen lokaler Kreditgeber möglicherweise nicht schützt.

Wogegen die Banken Einspruch erheben

In einer gemeinsamen Erklärung sagten mehrere Banken- und Handelsorganisationen, dass die Aktualisierung des CLARITY Act „nicht ausreicht“, um Risiken für Bankeinlagen zu blockieren. Außerdem warnten sie, dass der Text weiterhin Anreize zulässt, die Gelder von traditionellen Konten abziehen können.

Der Streit dreht sich darum, wie der Vorschlag „zinsähnliche“ Zahlungen auf ruhende Stablecoin-Guthaben begrenzt. Die Gruppen sagen jedoch, dass transaktionsbasierte Anreize weiterhin so strukturiert werden könnten, dass sie sich an der Höhe des Guthabens, der Haltedauer oder der Laufzeit orientieren, was Einlagenrenditen ähneln würde.

Die Banken argumentieren allerdings, dass die Wirkung größer sein könnte, als es die Formulierung vermuten lässt. Sie sagen, dass solche Strukturen Nutzer dazu ermutigen würden, Geld aus dem Bankensystem abzuziehen und in Krypto-Produkte zu verlagern.

Forschung, Kreditvergabe und konkurrierende Schätzungen

Die Organisationen verwiesen außerdem auf frühere Forschung des Ökonomen Andrew Nigrinis, der warnte, dass eine großflächige Einführung erhebliche Abflüsse aus dem US-Bankensystem auslösen könnte. Er sagte, der Druck wäre besonders stark für Gemeinschaftsbanken mit begrenzter Flexibilität.

Darüber hinaus erklärten die Banken, dass diese Abflüsse die Kreditvergabe von Gemeinschaftsbanken schwächen und Verbraucher- sowie Kleingewerbekredite verringern könnten. Ihrer Ansicht nach geht das Thema über die Ausgestaltung von Zahlungssystemen hinaus und betrifft die Struktur der einlagenbasierten Kreditvergabe.

Im Gegensatz dazu kam eine Analyse vom April durch Ökonomen des Weißen Hauses zu einer deutlich geringeren Schätzung. Der Bericht besagte, dass ein Verbot von Stablecoin-Renditen die Bankkreditvergabe um etwa 2,1 Milliarden US-Dollar – rund 0,02 % – erhöhen würde, was nur auf einen marginalen Effekt auf das Kreditwachstum hindeutet.

Die breitere Debatte fließt auch in die Regulierung von Stablecoin-Prämien ein, bei der Gesetzgeber versuchen, einlagenähnliche Renditen von gewöhnlichen Plattformanreizen zu trennen. Der Bankensektor sagt jedoch, dass die Grenze in der Praxis weiterhin zu unscharf bleibt.

Gesetzgeber verteidigen den Kompromiss

Die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks haben die überarbeitete Formulierung als ausgehandelten Kompromiss verteidigt. Tillis sagte, das Ziel sei es, zu verhindern, dass Prämien wie Bankzinsen funktionieren, während Plattformen dennoch andere Anreize anbieten können.

Dennoch hält der Widerstand des Bankensektors trotz dieser Verteidigung an. Die Gruppen planen, den Gesetzgebern detailliertere Empfehlungen zu übermitteln und argumentieren, dass strengere Grenzen erforderlich sind, um die einlagenbasierte Kreditvergabe zu schützen, insbesondere bei lokalen Instituten.

Die Debatte entfaltet sich, während der Fortschritt beim umfassenderen Gesetzesentwurf zur Marktstruktur weiterhin ins Stocken geraten ist. Das Repräsentantenhaus hat die Gesetzgebung verabschiedet, aber das Vorgehen im Senat ist aufgrund von Termin- und Sachfragen weiterhin ungewiss.

In der Zwischenzeit hat sich die Unterstützung aus der Kryptoindustrie für den jüngsten Entwurf Berichten zufolge nach früheren Rückschlägen verbessert. Dennoch zeigt der Streit um Stablecoin-Prämien, wie viel in dem Bestreben, die nächste Phase der Regulierung von Krypto-Prämien zu definieren, noch ungeklärt ist.

Vorerst wollen die Banken strengere Leitplanken, die Gesetzgeber einen praktikablen Kompromiss, und die endgültige Ausgestaltung des Gesetzes bleibt ungelöst.

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