StartKryptowährungenRückerstattung Coinme: Anordnung aus Washington gegen den Bitcoin-ATM-Riesen

Rückerstattung Coinme: Anordnung aus Washington gegen den Bitcoin-ATM-Riesen

Die Finanzbehörden in Washington haben eine Anordnung erlassen, die Coinme zur Rückerstattung an die Kunden verpflichtet, nachdem die Verwaltung der nicht eingelösten Gutscheine beanstandet wurde.

Washington-Regulierungsbehörde ordnet Einstellung der Dienste und Rückzahlung von 8 Millionen an

Das Finanzinstitutionsdepartement des Staates Washington (DFI) hat Coinme angewiesen, alle Geldübertragungsdienste einzustellen und über 8 Millionen Dollar an die Kunden zurückzuzahlen. Die vorübergehende Aussetzungsanordnung wurde am 1. Dezember 2025 erlassen und betrifft die Verwaltung der Gelder, die mit den an den Kiosken des Unternehmens ausgestellten Papiergutscheinen verbunden sind.

Laut dem DFI soll das in Seattle ansässige Unternehmen unrechtmäßig nicht eingelöste Kundengelder in Unternehmensgewinne umgewandelt haben. Dieses Verhalten verstößt laut der Behörde gegen das Uniform Money Services Act des Staates Washington, das die Tätigkeit von money transmitter regelt.

Der Mechanismus der Gutscheine und die mutmaßlichen Verstöße

Die Untersuchung des Regulators hat die Funktionsweise der Bitcoin ATM von Coinme rekonstruiert. Die Kunden mussten Papiergutscheine an den Kiosken kaufen und diese anschließend online einlösen, um die entsprechenden Kryptowährungen oder den Gegenwert in Geld zu erhalten.

Allerdings, wenn die Gutscheine nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums eingelöst wurden, hätte Coinme die verbleibenden Salden als eigene Einnahmen verbucht. Für das DFI stellte diese Praxis einen Verstoß gegen die staatlichen Vorschriften für Geldübertragungsdienste dar, die eine ordnungsgemäße Verwaltung der im Namen der Kunden gehaltenen Gelder vorschreiben.

„Die Gesetze von Washington zur Geldübermittlung existieren, um Verbraucher zu schützen, die sich auf lizenzierte Unternehmen verlassen, um Gelder in Sicherheit zu übertragen“, erklärte der Direktor des DFI, Charlie Clark. Der Eingriff des Regulators zielt daher darauf ab, die Nutzer zu schützen, die die Gutscheine nicht innerhalb der angegebenen Fristen eingelöst haben.

Kapitalanforderungen und Kundeninformationen unter Prüfung

Neben der Verwaltung der nicht eingelösten Gutscheine wirft die Anordnung Coinme eine Reihe weiterer Versäumnisse zwischen 2020 und 2025 vor. Insbesondere behauptet das DFI, dass das Unternehmen das von den staatlichen Vorschriften geforderte Mindestniveau des greifbaren Nettovermögens nicht eingehalten habe.

Außerdem soll Coinme laut dem Regulierer ungenaue Berichte bei den Behörden eingereicht und die Nutzer nicht ausreichend über die Einlösefristen der Gutscheine informiert haben. Diese Elemente verschärfen das Bild der mutmaßlichen Verstöße im Vergleich zu einem normalen Verwaltungsverfahren bei formalen Fehlern.

Davon abgesehen betreffen die Beanstandungen nicht nur dokumentarische Aspekte, sondern auch die finanzielle Struktur des Unternehmens und die Transparenz gegenüber den Kunden. Dies stärkt die Position des DFI, ein entschlossenes Eingreifen in die Aktivitäten des Betreibers zu fordern.

Mögliche Sanktionen: Geldstrafe, zehnjähriges Verbot und Lizenz in Gefahr

Nach der Anordnung sieht sich Coinme nun erheblichen regulatorischen und operativen Konsequenzen ausgesetzt. Die Behörde von Washington erwägt eine Geldstrafe von bis zu 300.000 Dollar und ein mögliches Verbot der Tätigkeit im Bereich der Geldübertragungsdienste für einen Zeitraum von 10 Jahren, sowohl für das Unternehmen als auch für den CEO Neil Bergquist.

Außerdem steht auch das Risiko einer endgültigen Widerrufung der staatlichen Lizenz als Geldübermittler im Raum. In diesem Kontext wird die Frage der Rückerstattung von Coinme-Gutscheinen zentral, da sie direkt die Rückgabe der Gelder an die Kunden und die korrekte buchhalterische Klassifizierung der nicht eingelösten Salden betrifft.

Coinme hat 20 Tage Zeit, um eine formelle Anhörung zu beantragen, bevor die Anordnung endgültig wird. Sollte innerhalb der vorgesehenen Frist kein Antrag gestellt werden, könnten die vom DFI angeordneten Maßnahmen gefestigt werden, einschließlich einer verlängerten Aussetzung der Dienstleistungen.

Die offizielle Stellungnahme von Coinme und die nächsten Schritte

In einer öffentlichen Erklärung hat der Chief Compliance Officer von Coinme, Ben Enea, erklärt, dass das Unternehmen mit den Regulierungsbehörden zusammenarbeitet. Die Mitteilung geht jedoch nicht auf die Einzelheiten der Beanstandungen bezüglich der Behandlung nicht eingelöster Gutscheine und der angeblichen Vermögenslücken ein.

Insgesamt wirft der Fall größere Fragen zur Aufsicht im Bereich der Betreiber von Krypto-Kiosken und zu Geschäftsmodellen auf, die auf Papiergutscheinen basieren. Im Gegensatz zu anderen Akteuren, die über exchange online agieren, muss Coinme nun nachweisen, dass es die Kundengelder ordnungsgemäß verwaltet hat und die erforderlichen Standards einhält, um die Lizenz im Bundesstaat Washington zu behalten.

Satoshi Voice
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt und von unserem Journalistenteam überprüft, um Genauigkeit und Qualität zu gewährleisten.
RELATED ARTICLES

Stay updated on all the news about cryptocurrencies and the entire world of blockchain.

Featured video

LATEST