StartAIAltman sagt, wir seien „in der Singularität“ – AGI-26-Workshop: SingularityNET widerspricht

Altman sagt, wir seien „in der Singularität“ – AGI-26-Workshop: SingularityNET widerspricht

Die Frage, was es bedeutet, wirklich allgemeine künstliche Intelligenz zu entwickeln – nicht nur Mustererkennung im großen Maßstab, sondern etwas, das einer echten Verständigung näherkommt – steht im Mittelpunkt des heute an der San Francisco State University gestarteten AGI-26 Workshop SingularityNET. Die Veranstaltung, die am 27. Juli 2026 live gestreamt wird, bringt einige der einflussreichsten Stimmen der KI-Forschung zusammen – in einem Moment, in dem sich das weitere Feld schneller entwickelt, als es fast irgendjemand vorhergesagt hat.

Wichtigste Erkenntnisse

  • SingularityNET startete am 27. Juli 2026 den AGI-26 Workshop Day, der live von der San Francisco State University gestreamt wurde.
  • Zu den Hauptrednern gehören Gary Marcus und Ben Goertzel, zwei der bekanntesten und oft kontrastierenden Stimmen in der AGI-Forschung.
  • Die Sessions behandeln maschinelles Bewusstsein, interpretierbare Verarbeitung natürlicher Sprache und Active Inference.
  • SingularityNET fungiert als dezentrale Plattform für KI-Entwicklung und -Zusammenarbeit, wobei derzeit keine Token-Handelsaktivität oder Kursbewegung gemeldet wird.
  • Der Workshop zielt darauf ab, Forschung und Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen künstlichen Intelligenz voranzutreiben.

SingularityNET bringt AGI-26 an die San Francisco State University

Der AGI-26 Workshop Day ist weder eine Produkteinführung noch eine Investorenpräsentation. Er ist etwas, das man wohl als bedeutender bezeichnen kann: eine strukturierte Forschungstagung, die darauf ausgelegt ist, die Grenzen dessen zu verschieben, was AGI tatsächlich werden kann. SingularityNET, die dezentrale Plattform für KI-Entwicklung und -Zusammenarbeit, hat diese Veranstaltung als Teil seiner laufenden Bemühungen positioniert, sich als seriöse Forschungsorganisation zu verankern – nicht nur als Blockchain-Projekt mit einer KI-Branding-Schicht.

Der Workshop wird live von der San Francisco State University gestreamt und war für 15:25 Uhr UTC angesetzt. Das hybride Format – teils physische Zusammenkunft, teils globaler Livestream – ermöglicht es der weltweiten Forschungsgemeinschaft, sich mit Sessions auseinanderzusetzen, die sonst in akademischen Korridoren eingeschlossen blieben.

Gary Marcus und Ben Goertzel als Hauptredner

Schon die Rednerliste signalisiert den intellektuellen Anspruch der Veranstaltung. Gary Marcus, Kognitionswissenschaftler und einer der prominentesten Skeptiker eines stark Deep-Learning-zentrierten KI-Ansatzes, und Ben Goertzel, der Gründer von SingularityNET und ein langjähriger Theoretiker der allgemeinen künstlichen Intelligenz, sind beide Hauptredner.

Die Kombination ist bemerkenswert. Marcus und Goertzel stehen für unterschiedliche, aber komplementäre Traditionen des KI-Denkens – die eine tief in der Kognitionswissenschaft verwurzelt und kritisch gegenüber Abkürzungsansätzen, die andere dem Aufbau von Systemen verpflichtet, die so schlussfolgern, lernen und verallgemeinern wie Menschen. Ihre gemeinsame Präsenz bei derselben Veranstaltung legt nahe, dass der Workshop darauf ausgelegt ist, echten intellektuellen Reibungsaustausch zu erzeugen, nicht nur Konsensbildung.

Was in den Sessions tatsächlich erforscht wird

Die technische Agenda des Workshops deckt Bereiche ab, die von den meisten Mainstream-KI-Konferenzen noch als Randthemen behandelt werden. Maschinelles Bewusstsein, interpretierbare Verarbeitung natürlicher Sprache und Active Inference sind die zentralen Session-Themen – jedes davon steht für eine Front, an der sich AGI-Forschung deutlich von dem Sprachmodell-Paradigma absetzt, das die kommerzielle KI dominiert.

Maschinelles Bewusstsein fragt, ob künstliche Systeme etwas entwickeln können, das subjektiver Erfahrung oder Selbstbewusstsein ähnelt. Active Inference, ein in der theoretischen Neurowissenschaft verwurzelter Rahmen, untersucht, wie intelligente Systeme ihre Umwelt durch kontinuierliche Vorhersage und Anpassung modellieren und auf sie einwirken können. Interpretierbare NLP stellt die Blackbox-Natur aktueller Sprachmodelle infrage und drängt auf Systeme, deren Schlussfolgerungen verstanden und geprüft werden können.

Dies sind keine inkrementellen Forschungsthemen. Sie sitzen im philosophischen und technischen Kern dessen, was schmale KI-Werkzeuge von der Art allgemeiner Intelligenz trennt, auf die Forscher wie Goertzel ihre Karrieren ausgerichtet haben. Die Tatsache, dass SingularityNET alle drei Themen gleichzeitig in Sessions behandelt, spiegelt eine bewusste Forschungsagenda wider – eine, die AGI als ein ingenieurtechnisches Problem mit tiefgreifenden wissenschaftlichen Voraussetzungen begreift, nicht nur als Skalierungsfrage.

Die breitere Rolle von SingularityNET im AGI-Ökosystem

Die Entscheidung von SingularityNET, eine Veranstaltung dieser Art auszurichten, ist selbst ein strategisches Signal. Als dezentrale KI-Plattform hat die Organisation historisch sowohl als Forschungseinrichtung als auch als Emittent des SingularityNET-Tokens Aufmerksamkeit erregt. Der AGI-26 Workshop betont stark die Forschungsidentität.

Laut verfügbaren Daten weist der SingularityNET-Token derzeit keine Handelsaktivität und keine gemeldeten Kursbewegungen auf. Dieser Kontext ist wichtig: Der Workshop findet vollständig außerhalb einer Phase tokengetriebener Markteuphorie statt, was den Forschungsfokus eher glaubwürdiger als weniger glaubwürdig macht. Veranstaltungen, die an Token-Pumps gekoppelt sind, ziehen Spekulanten an; Veranstaltungen, die in ruhigen Märkten stattfinden, ziehen Forscher an.

SingularityNET hat zuvor außerdem mit Organisationen zusammengearbeitet, darunter MindChildren_AI und die AGI Society, wie Coinfomania berichtet. Das deutet darauf hin, dass der AGI-26 Workshop Teil einer breiteren, bewussten Anstrengung ist, institutionelle Glaubwürdigkeit aufzubauen innerhalb der AGI-Forschungsgemeinschaft – und nicht eine isolierte Veranstaltung.

Warum dieser Workshop gerade jetzt wichtig ist

Das Timing ist kaum zu übersehen. Nur einen Tag vor dem AGI-26 Workshop erklärte OpenAI-CEO Sam Altman öffentlich im Podcast „Relentless“, dass „wir jetzt quasi in der Singularität sind“ – er beschrieb den aktuellen Moment als etwas, worüber er und Kollegen früher spekulativ beim Mittagessen gesprochen hätten und das nun in der Realität angekommen sei. Diese Einordnung, über die Business Insider berichtete, wirkt anders, wenn man sie neben einen Workshop stellt, der ausdrücklich dem Verständnis gewidmet ist, was künstliche allgemeine Intelligenz tatsächlich zum Funktionieren braucht.

Altmans Aussage repräsentiert ein Ende des Spektrums: den Glauben, dass KI-Systeme die Schwelle bereits überschritten haben. Der AGI-26 Workshop mit seinen Sessions zu maschinellem Bewusstsein und interpretierbarem Schließen repräsentiert implizit das andere Ende: dass die schwierigsten Probleme weiterhin ungelöst sind und dass ihre Lösung die Art rigoroser, interdisziplinärer Forschung erfordert, die sich nicht sauber in eine Produkt-Roadmap einfügt. Dieser Kontrast ist kein Widerspruch – er ist die laufende Debatte im Zentrum des Feldes.

Für die breitere KI-Forschungsgemeinschaft erfüllen Veranstaltungen wie diese eine Funktion, die keine Benchmark-Bestenliste ersetzen kann. Sie schaffen Raum für Forscher, Annahmen infrage zu stellen, experimentelle Rahmen zu teilen und Kooperationen aufzubauen, die institutionelle Grenzen überschreiten. Ob diese Kooperationen Durchbrüche hervorbringen, die letztlich das Marktumfeld rund um KI-fokussierte Projekte beeinflussen, ist eine separate Frage – aber die Grundlagen werden genau in solchen Settings gelegt.

FAQ

Was ist der von SingularityNET gestartete AGI-26 Workshop?

Es handelt sich um eine live gestreamte Forschungsveranstaltung, die am 27. Juli 2026 an der San Francisco State University stattfindet und sich auf die Förderung von Forschung und Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen künstlichen Intelligenz konzentriert. Der Workshop umfasst spezialisierte technische Sessions und Keynote-Präsentationen führender KI-Forscher.

Wer sind die Hauptredner beim AGI-26 Workshop?

Die bekannten KI-Experten Gary Marcus und Ben Goertzel sind die Hauptredner. Marcus ist ein prominenter Kognitionswissenschaftler und KI-Kritiker, während Goertzel der Gründer von SingularityNET und ein führender Theoretiker in der AGI-Entwicklung ist.

Welche Themen werden in den Sessions des AGI-26 Workshops behandelt?

Die Sessions des Workshops behandeln maschinelles Bewusstsein, interpretierbare Verarbeitung natürlicher Sprache und Active Inference – drei Bereiche, die als grundlegend gelten, um allgemeine künstliche Intelligenz über aktuelle, enge KI-Ansätze hinaus voranzubringen.

Wie ist SingularityNET im KI-Bereich positioniert?

SingularityNET fungiert als dezentrale Plattform, die der KI-Entwicklung und -Zusammenarbeit gewidmet ist. Durch Veranstaltungen wie den AGI-26 Workshop und Partnerschaften mit Organisationen wie MindChildren_AI und der AGI Society hat sich SingularityNET als forschungsgetriebene Institution innerhalb des breiteren AGI-Ökosystems positioniert.

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Artikel mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion überprüft.

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